Was mich zurzeit beschäftigt....
Jesus von Nazareth, Sohn von Maria und Sohn Gottes, steht für eine neue Präsenz Gottes. Jesu Zuwendung zu vielen unterschiedlichen Menschen hat diese verwandelt und in neues Licht der Hoffnung gestellt.
Keine Mauer, kein Türschloss, auch nicht ein verschlossenes Herz konnten ihn aufhalten. Diese Begegnung der Freunde mit Jesus nennen wir Ostern. Diese Freunde sammelten sich neu und wurden zu einem lebendigen Raum, den wir Kirche nennen.
Kirche ist die Gruppe von Menschen, die sich für Seine Gegenwart und für seinen Geist öffnen. Durch solche Gruppen wird immer wieder neu der Zugang zum auferstandenen Jesus erschlossen – das ist das Ostergeheimnis.
Ich bin sehr dankbar, dass es, mitten in einer Welt voller Bedrohung und Angst, inmitten von todbringenden Drohnen und Raketen, Menschen gibt, die aus dem Vertrauen auf Gott, ihr Leben für andere wagen, die den Raum der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe wachhalten.
Ich grüße Sie mit dem Osterwunsch von Klaus Hemmerle aus seinem Hirtenbrief von 1993:
Ich wünsche uns Osteraugen,
die im Tod bis zum Leben,
in der Schuld bis zur Vergebung,
in der Trennung bis zur Einheit,
in den Wunden bis zur Herrlichkeit,
im Menschen bis zu Gott,
in Gott bis zum Menschen,
im Ich bis zum Du
zu sehen vermögen.