Was mich zurzeit beschäftigt....

...Zwischen den Jahren besuchte ich meinen schwer kranken Bruder in Berlin. Es ging um menschliche Nähe und stilles Gebet für ihn. Es ist tröstlich, wie ihn alle umsorgen, die Ärzte in der CHARITÉ, die freundlichen Pflegerinnen, meine Schwester, seine Kinder.

Beim Italiener in Steglitz flüsterte mir der Kellner leise auf Italienisch zu: "Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund".
Beim Zahlen sagt er: "Ich habe Sie am Priesterkreuz erkannt. Ich kann nicht oft in die Kirche, aber ich lebe aus der Kirche. Ich verdanke meinen Großeltern den Glauben.
Wenn ich daheim in Apulien bin und in den Gottesdienst komme, erlebe ich Familie, die Gemeinschaft im Glauben. Ich bekomme eine Gänsehaut. Deswegen kann ich in jedem Gast das Gute sehen, ich diene einfach, so bin ich Christ".

Er fragt, wann ich am nächsten Tag Gottesdienst habe. "Um 11 Uhr in der Matthias-Kirche am Winterfeldtplatz." - "Da wohnt meine Schwester, gegenüber, im 5. Stock. Vielleicht komme ich morgen!"

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